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„Gender und Behinderung“
Eine neue Studie zur Situation von Frauen mit Behinderung am Arbeitsmarkt
Die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderung wird als ein wesentlicher Faktor für ihre gesellschaftliche Teilhabe angesehen. In der Diskussion zum Thema „Arbeit und Behinderung“ wird jedoch häufig vernachlässigt, dass sich es sich bei Menschen mit Behinderung um Frauen und Männer mit Behinderung handelt, die nicht nur in der Gesellschaft sondern auch am Arbeitsmarkt unterschiedliche Ausgangslagen und Chancen vorfinden.
Von unterschiedlichen Initiativen - vor allem auch von Zusammenschlüssen von Frauen mit Behinderung - wurde daher in den vergangenen Jahren versucht, das Thema „Gender und Behinderung“ stärker ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Ein ähnliches Anliegen verfolgt die Studie, die vom Bundessozialamt Landesstelle Steiermark beauftragt wurde und die einen wissenschaftlichen Blick auf die unterschiedliche Lebenssituation von Frauen und Männern mit Behinderung wirft und nachzuzeichnen versucht, welche geschlechtsspezifischen Aspekte bei ihrer Arbeitsmarktintegration wirksam werden.
Die Studie fasst zentrale Ergebnisse und Daten zur Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung zusammen und versucht der Frage nachzugehen, welche Benachteiligungen sich im Besonderen für Frauen mit Behinderung ergeben. Neben der aktuellen Arbeitsmarktsituation wird auch thematisiert, welche Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt Frauen und Männer mit Behinderung vorfinden und wie sie von arbeitsmarktintegrativen Maßnahmen unterstützt werden. Weiters widmet sich die Studie dem Themenkomplex „Armut, Gender und Behinderung“, wenn es darum geht die sozialen Folgen betrachten, die sich aus der unterschiedlichen Arbeitsmarktintegration von Frauen und Männern mit Behinderung ergeben.
- Sudie "Gender & Behinderung" (Word Dokument, 726Kb)